Verein - Satzung

gegr√ľndet am 12. Juli 1946¬†

Wird im Text bei Funktionsbezeichnungen die m√§nnliche Sprachform verwendet, so sind unabh√§ngig davon alle √Ąmter grunds√§tzlich mit Frauen und M√§nnern besetzbar.¬†

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr 

1.) Der Verein trägt den Namen Spielvereinigung Gröningen-Satteldorf e.V. 

2.) Der Verein hat seinen Sitz in Satteldorf und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Crailsheim eingetragen. 

3.) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. 

4.) Die Vereinsfarben sind blau/weiß. 

5.) Der Verein ist Mitglied des W√ľrttembergischen Landessportbundes. Der Verein und seine Mitglieder anerkennen als f√ľr sich verbindlich die Satzungsbestimmungen und Ordnungen des W√ľrttembergischen Landessportbundes und dessen Mitgliedsverb√§nde, deren Sportarten im Verein betrieben werden.¬†

 

§ 2 Zweck des Vereins 

1.) Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports. Der Vereinszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht. 

2.) Der Verein verfolgt ausschlie√ülich und unmittelbar gemeinn√ľtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbeg√ľnstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos t√§tig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.¬†

3.) Mittel des Vereins d√ľrfen nur f√ľr die satzungsgem√§√üen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverh√§ltnism√§√üig hohe Verg√ľtungen beg√ľnstigt werden.¬†

4.) Die Mitglieder der Organe und Gremien des Vereins sind grunds√§tzlich ehrenamtlich t√§tig. Die ihnen entstehenden Auslagen und Kosten werden ersetzt. Der Vorstand kann im Rahmen der haushaltsrechtlichen M√∂glichkeiten f√ľr die Aus√ľbung von Vereins√§mtern eine angemessene Verg√ľtung und / oder eine angemessene Aufwandsentsch√§digung im Sinne des ¬ß 3 Nr. 26 a EStG beschlie√üen.

 

§ 3 Mitgliedschaft 

1.) Mitglied des Vereins kann jede nat√ľrliche Person werden.¬†

2.) Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag auf einem daf√ľr vorgesehenen Vordruck voraus, der an den Verein zu richten ist. Der Aufnahmeantrag Minderj√§hriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter, die gleichzeitig als Zustimmung zur Wahrnehmung von Mitgliederrechten und ‚Äď Pflichten gilt. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeitr√§ge bis zum Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Minderj√§hrige vollj√§hrig wird.¬†

3.) Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand, der diese Aufgabe auch auf ein einzelnes Vorstandsmitglied delegieren kann, nach freiem Ermessen. Die Aufnahme kann 

ohne Begr√ľndung abgelehnt werden.¬†

4.) Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen Best√§tigung der Aufnahme durch den Vorstand. Gleichzeitig wird die von der Mitgliederversammlung festgesetzte Aufnahmegeb√ľhr f√§llig.¬†

5.) Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besonders verdient gemacht haben, können auf Beschluss des Vorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. 

 

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder 

1.) Voraussetzung f√ľr den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. Bei beschr√§nkt Gesch√§ftsf√§higen, insbesondere Minderj√§hrigen, ist der Antrag auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeitr√§ge f√ľr den beschr√§nkt Gesch√§ftsf√§higen.¬†

2.) Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt das Mitglied die Satzung. Es verpflichtet sich die Satzungsregelungen und die Ordnungen des Vereins sowie die Beschl√ľsse der Vereinsorgane zu befolgen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu f√∂rdern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins entgegensteht.¬†

3.) Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen und an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. 

4.) Jugendliche Mitglieder sind berechtigt, an der Mitgliederversammlung teilzunehmen und das Wort zu ergreifen. Jugendliche unter 16 Jahren haben kein Stimm- und Wahlrecht, ausgenommen f√ľr die Wahl des Jugendleiters.¬†

5.) Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein laufend √ľber √Ąnderungen in ihren pers√∂nlichen Verh√§ltnissen schriftlich zu informieren. Dazu geh√∂rt insbesondere:¬†

- die Mitteilung von Anschriftenänderungen 
-¬†die √Ąnderung der Bankverbindung bei der Teilnahme am Einzugsverfahren¬†
-¬†die Mitteilung von pers√∂nlichen Ver√§nderungen, die f√ľr das Beitragswesen relevant sind (z.B. Beendigung der Schulausbildung, etc.)¬†

Nachteile, die dem Mitglied dadurch entstehen, dass es dem Verein die erforderlichen √Ąnderungen nicht mitteilt, gehen nicht zu Lasten des Vereins und k√∂nnen diesem nicht entgegengehalten werden. Entsteht dem Verein dadurch ein Schaden, ist das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet.¬†

 

§ 5 Mitgliedsbeiträge 

1.) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Zu zahlen ist ein Jahresbeitrag, der von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. 

2.) Der Verein ist zur Erhebung einer Umlage berechtigt, sofern diese zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins 3 

 

notwendig ist. Über die Festsetzung der Höhe der Umlage entscheidet die Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluss, wobei pro Mitgliedsjahr eine Höchstgrenze besteht von jeweils dem dreifachen eines Jahresbeitrages. 

3.) Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Mitgliedsbeitr√§gen befreit. Der Vorstand ist dar√ľber hinaus berechtigt, auf Antrag Beitragserleichterungen zu gew√§hren.¬†

4.) Nach Eintritt der Vollj√§hrigkeit hat das Mitglied das Recht die Mitgliedschaft unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten schriftlich zu k√ľndigen. Minderj√§hrige Vereinsmitglieder werden mit Eintritt der Vollj√§hrigkeit automatisch als erwachsene Mitglieder im Verein gef√ľhrt und betragsm√§√üig veranlagt. Die betroffenen Mitglieder werden rechtzeitig durch den Verein informiert.¬†

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft 

1.) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein. Verpflichtungen dem Verein gegen√ľber sind bis zum Ablauf des laufenden Gesch√§ftsjahres zu erf√ľllen.¬†

2.) Der freiwillige Austritt kann durch schriftliche Erkl√§rung gegen√ľber einem Mitglied des Vorstands erfolgen. Er ist zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer K√ľndigungsfrist von drei Monaten zul√§ssig.¬†

3.) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im R√ľckstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.¬†

4.) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes in einer Vorstandssitzung, bei der mindestens zwei Drittel der Vorstandsmitglieder anwesend sein m√ľssen.¬†

 

Ausschlie√üungsgr√ľnde sind insbesondere¬†

- Grober oder wiederholter Versto√ü des Mitglieds gegen die Satzung, gegen Ordnungen oder gegen Beschl√ľsse des Vereins.¬†
- Schwere Schädigung des Ansehens des Vereins. 

Vor der Beschlussfassung √ľber den Ausschluss ist den Mitgliedern unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich pers√∂nlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Die Entscheidung √ľber den Ausschluss ist schriftlich zu begr√ľnden und dem Mitglied bekannt zu machen.¬†Gegen die Entscheidung des Vorstands kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschlie√üungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung √ľber die Berufung einzuberufen. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschlie√üungsbeschluss keinen Gebrauch oder vers√§umt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschlie√üungsbeschluss mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt. 4¬†

 

§ 7 Organe des Vereins 

- Die Mitgliederversammlung 
- Der Vorstand 
- Der Vereinsausschuss 
- Die Vereinsjugend 
- Die Abteilungen 

§ 8 Haftung der Organmitglieder und Vertreter 

Die Haftung der Mitglieder der Organe, der besonderen Vertreter oder der mit der Vertretung beauftragten Vereinsmitglieder wird auf Vorsatz und grobe Fahrl√§ssigkeit beschr√§nkt. Werden diese Personen von Dritten zur Haftung herangezogen, ohne das Vorsatz oder grobe Fahrl√§ssigkeit vorliegt, so haben diese gegen den Verein einen Anspruch auf Ersatz ihrer Aufwendungen zur Abwehr der Anspr√ľche sowie auf Freistellung von Anspr√ľchen Dritter.

 

§ 9 Mitgliederversammlung 

  1. 1.) Die ordentliche Mitgliederversammlung muss einmal j√§hrlich einberufen werden. Eine au√üerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn 10 Prozent der Mitglieder des Vereins es schriftlich unter Angebe der Gr√ľnde beim Vorstand beantragen.¬†
  2. 2.) Die Mitgliederversammlung ist vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden durch Veröffentlichung in den Vereinsnachrichten des Vereins und im Mitteilungsblatt der Gemeinde Satteldorf unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen vorher und unter Bezeichnung der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschlussfassung zu bezeichnen sind, einzuberufen. 
  3. 3.) Antr√§ge zur Mitgliederversammlung k√∂nnen von jedem Mitglied gestellt werden. Sie m√ľssen sp√§testens 1 Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich mit Begr√ľndung beim ersten Vorsitzenden eingereicht werden. Sp√§ter eingehende Eintr√§ge k√∂nnen nur beraten und beschlossen werden, wenn zwei Drittel der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit anerkennen.¬†
  4. 4.) Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. 
  5. 5.) Die Mitgliederversammlung ist ohne R√ľcksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussf√§hig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Ung√ľltige Stimmen und Stimmenhaltungen werden nicht mitgez√§hlt.¬†
  6. 6.) Beschl√ľsse √ľber Satzungs√§nderungen und Aufl√∂sung des Vereins erfordern eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.¬†
  7. 7.) Das Stimmrecht kann nur pers√∂nlich ausge√ľbt werden. Eine √úbertragung ist ausgeschlossen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.¬†
  8. 8.) Die Beschl√ľsse der Mitgliederversammlung sind vom Protokollf√ľhrer und vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden, zu unterschreiben. 5¬†

 

§ 10 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung 

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben: 

  • - Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes
    - Entgegennahme der Berichte der Kassenpr√ľfer¬†
    - Entlastung des Vorstandes
    - Wahl des Vorstandes und des Vereinsausschusses 
    -¬†Wahl der Kassenpr√ľfer¬†
    - Bestätigung des Jugendleiters und der Abteilungsleiter 
    - Festsetzung der Beiträge und sonstiger Dienstleistungspflichten gemäß § 5 der Vereinssatzung 
    -¬†Beratung und Beschlussfassung √ľber vorliegende Antr√§ge¬†
    -¬†Beschlussfassung √ľber Satzungs√§nderungen und Aufl√∂sung des Vereins.¬†
     

§ 11 Vorstand

1.) Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus vier Personen: 

- Der erste Vorsitzende 
- Der zweite Vorsitzende 
- Der stellvertretende Vorsitzende / sportliche Leiter 
- Der Hauptkassier 

Der Verein wird durch zwei Mitglieder des Vorstands, darunter der erste Vorsitzende oder der zweite Vorsitzende, vertreten.¬†Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der Weise beschr√§nkt, dass zu Rechtsgesch√§ften mit einem Gesch√§ftswert √ľber 10.000 ‚ā¨ die Zustimmung des Vereinsausschusses erforderlich ist.¬†

 

2.) Der Vorstand erledigt alle laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsverm√∂gens. Er ist f√ľr alle Aufgaben zust√§ndig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:¬†

- Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung 

- Ausf√ľhrung der Beschl√ľsse der Mitgliederversammlung und des Vereinsausschusses¬†

- Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchf√ľhrung, Erstellung eines Jahresberichts¬†

- Beschlussfassung √ľber Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern¬†

 

3.) Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung f√ľr die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gew√§hlt. Sie bleiben jedoch bis zur g√ľltigen Wahl eines entsprechenden Nachfolgers im Amt.¬†

Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied kommissarisch berufen. 6 

 

4.) Der Vorstand fasst seine Beschl√ľsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen. Der erste Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der zweite Vorsitzende, l√§dt unter Angabe der Tagesordnung mit angemessener Frist zu Vorstandssitzungen ein. Der Vorstand ist beschlussf√§hig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der erste Vorsitzende oder der zweite Vorsitzende, anwesend sind.¬†

Der Vorstand fasst seine Beschl√ľsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der anwesenden Vorstandsmitglieder. Ung√ľltige Stimmen und Stimmenhaltungen werden nicht mitgez√§hlt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des zweiten Vorsitzenden. Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschlie√üen, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der beschlie√üenden Regelung erkl√§ren.¬†

Die Beschl√ľsse der Vorstandssitzungen sind vom Protokollf√ľhrer und vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden, zu unterschreiben.¬†

 

§ 12 Vereinsausschuss 

1.) Dem Vereinsausschuss gehören an: 

- die Mitglieder des Vorstandes 
- der Jugendleiter 
- der Seniorenbeauftragte 
- der Schriftf√ľhrer¬†
- drei Beisitzer 
- die Abteilungsleiter oder deren Stellvertreter 
- der Vorsitzende des Fördervereins oder dessen Stellvertreter 

 

2.) Der Vereinsausschuss hat insbesondere die Aufgabe, den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten zu beraten. Bei Rechtsgesch√§ften mit einem Gesch√§ftswert von mehr als 10.000 ‚ā¨ beschlie√üt er, ob dem Rechtsgesch√§ft zugestimmt wird.¬†

Dem Vereinsausschuss steht die Aufgabe zu Abteilungen zu gr√ľnden und aufzul√∂sen.

 

3.) Der Vereinsausschuss wird von der Mitgliederversammlung f√ľr die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gew√§hlt. Die Mitglieder des Vereinsausschusses bleiben jedoch bis zur Neuwahl des Vereinsausschusses im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vereinsausschusses vorzeitig aus, so w√§hlt der Vereinsausschuss f√ľr die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds ein Ersatzmitglied.¬†

 

4.) Der Vereinsausschuss fasst seine Beschl√ľsse im Allgemeinen in Vereinsausschuss-sitzungen. Der erste Vorsitzende, bei Verhinderung der zweite Vorsitzende, l√§dt zur Vereinsausschusssitzung schriftlich, telefonisch oder per eMail mit einer Frist von mindestens einer Woche ein. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vereinsausschuss muss einberufen werden, wenn mindestens zwei Mitglieder des Vereinsausschusses die Einberufung schriftlich vom Vorstand verlangen. Wird dem Verlangen innerhalb einer Frist von zwei Wochen nicht entsprochen, sind die Vereinsausschussmitglieder, die die Einberufung des Vereinsausschusses vom Vorstand verlangt haben, berechtigt, den Vereinsausschuss selbst einzuberufen.¬†

 

5.) Die Vereinsausschusssitzungen werden vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden, geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder¬†anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Vereinsausschuss fasst seine Beschl√ľsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen g√ľltigen Stimmen. Ung√ľltige Stimmen und Stimmenhaltungen werden nicht mitgez√§hlt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des zweiten Vorsitzenden. √úber die Beschl√ľsse der Vereinsausschusssitzungen ist ein Protokoll zu f√ľhren, das vom Protokollf√ľhrer und vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden, zu unterzeichnen ist.¬†

 

§ 13 Vereinsjugend 

1.) Die Vereinsjugend ist die Jugendorganisation des Vereins. Ihr gehören alle jugendlichen Mitglieder an sowie die gewählten Mitglieder des Jugendvorstands. 

 

2.) Die Vereinsjugend gibt sich eine Jugendordnung, die von der Jugendvollversammlung mit einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder der Vereinsjugend beschlossen wird. Stimmberechtigt ist, wer das zehnte Lebensjahr vollendet hat, nicht jedoch das 18. Lebensjahr, sowie die gew√§hlten Mitglieder des Jugendvorstandes. Ung√ľltige Stimmen und Stimmenhaltungen werden nicht mitgez√§hlt.¬†

Die Jugendordnung bedarf der Best√§tigung durch den Vereinsvorstand. Sie tritt fr√ľhestens mit der Best√§tigung in Kraft.¬†

 

3.) Der Jugendleiter geh√∂rt dem Vereinsausschuss an. Er wird von der Jugendversammlung f√ľr die Dauer von zwei Jahren gew√§hlt und bedarf der Best√§tigung durch die Mitgliederversammlung.

 

§ 14 Abteilungen 

1.) F√ľr die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfall durch Beschluss des Vereinsausschusses gegr√ľndet.¬†

 

2.) Die Durchf√ľhrung des Sportbetriebs ist Aufgabe der einzelnen Abteilungen.¬†

 

3.) Jede Abteilung wird von einem Ausschuss geleitet, dem zumindest ein Abteilungsleiter angeh√∂rt und dessen Zusammensetzung sich im √úbrigen nach den Bed√ľrfnissen der Abteilung richtet.¬†

Der Abteilungsausschuss wird durch die Mitgliederversammlung der Abteilung gew√§hlt. Die Mitgliederversammlung ist ohne R√ľcksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussf√§hig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Ung√ľltige Stimmen und Stimmenhaltungen werden nicht mitgez√§hlt.¬†

Der Abteilungsleiter ist von der Mitgliederversammlung zu bestätigen. 

 

4.) Die Abteilungsleitungen arbeiten fachlich unter eigener Verantwortung. Ihre Beschl√ľsse sind zu protokollieren und soweit sie √ľber den Rahmen der Abteilungszust√§ndigkeit hinausgehen, unverz√ľglich dem Vorstand vorzulegen. Diesem steht ein Widerspruchsrecht zu. Macht er hiervon Gebrauch, so unterbleibt die Ausf√ľhrung des Beschlusses.¬†

 

5.) Die Abteilungsaussch√ľsse sind berechtigt, Abteilungsbeitr√§ge und Aufnahmegeb√ľhren zu beschlie√üen. 8¬†

 

§ 15 Ordnungen 

Zur Durchf√ľhrung dieser Satzung kann sich der Verein eine Gesch√§ftsordnung, eine Finanzordnung, eine Beitragsordnung, eine Jugendordnung sowie eine Ehrungsordnung geben. Der Vereinsausschuss ist f√ľr den Erlass der Ordnungen zust√§ndig. Ausgenommen davon sind die Gesch√§ftsordnung, die vom Vorstand zu beschlie√üen ist, sowie die Jugendordnung, die von der Vereinsjugend zu beschlie√üen und vom Vereinsvorstand zu best√§tigen ist.¬†

Bei Bedarf können weitere Ordnungen erlassen werden. 

 

§ 16 Strafbestimmungen 

S√§mtliche Mitglieder des Vereines unterliegen einer Strafgewalt. Der Vorstand kann gegen Mitglieder, die sich gegen die Satzung, gegen Beschl√ľsse der Organe, das Ansehen, die Ehre und das Verm√∂gen des Vereines vorgehen, folgende Ma√ünahmen verh√§ngen:¬†

- Verweis 

- Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und an Veranstaltungen des Vereines 

- Geldstra√üe bis zu ‚ā¨ 250,00 je Einzelfall¬†

- Ausschluss gem. § 6 Ziffer 4 der Satzung 

 

¬ß 17 Kassenpr√ľfer¬†

1.) Die Mitgliederversammlung w√§hlt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder zwei Kassenpr√ľfer, die nicht dem Vorstand oder dem Vereinsausschuss angeh√∂ren d√ľrfen. Die Amtsdauer der Kassenpr√ľfer betr√§gt zwei Jahre.¬†

2.) Die Kassenpr√ľfer sollen die Ordnungsm√§√üigkeit der Buchf√ľhrung und der Belege sachlich und rechnerisch pr√ľfen und dies durch ihre Unterschrift best√§tigen. Der Mitgliederversammlung ist hier√ľber ein Bericht vorzulegen.¬†

3.) Bei vorgefundenen M√§ngeln m√ľssen die Kassenpr√ľfer sofort dem Vorstand berichten.

 

§ 18 Datenschutz 

1.) Mit dem Betritt eines Mitgliedes nimmt der Verein seine Adresse, sein Alter und seine Bankverbindung auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Ma√ünahmen vor der Kenntnisnahme Dritter gesch√ľtzt.¬†

2.) Als Mitglied des W√ľrttembergischen Landessportbundes e.V. (WLSB) ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. √úbermittelt werden dabei Vor- und Nachname, das Geburtsdatum, das Geschlecht, ausge√ľbte Sportarten und die Vereinsmitgliedsnummer. 9¬†

 

§ 19 Auflösung 

1.) Die Aufl√∂sung des Vereines kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung √ľber die Vereinsaufl√∂sung den Mitgliedern angek√ľndigt ist.¬†

2.) Der Beschluss √ľber die Aufl√∂sung des Vereins bedarf der Mehrheit von drei Viertel der erschienen Mitglieder.¬†

3.) F√ľr den Fall der Aufl√∂sung bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, die die Gesch√§fte des Vereines abzuwickeln haben. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschlie√üt, sind der erste Vorsitzende und der zweite Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.¬†

4.) Bei Aufl√∂sung (oder Aufhebung) der K√∂rperschaft oder bei Wegfall steuerbeg√ľnstigter Zwecke f√§llt das Verm√∂gen des Vereins an die Gemeinde Satteldorf, die es unmittelbar und ausschlie√ülich f√ľr gemeinn√ľtzige Zwecke zur F√∂rderung des Sports verwenden darf.¬†

 

§ 20 In-Kraft-Treten 

Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 15.03.2014 beschlossen und ersetzt die bisherige Satzung. Sie tritt mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. 

 

Satteldorf, den 15.03.2014 

Dieter Blumenstock 

- 1. Vorsitzender -

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